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Tips und Tricks - Drucker

 

Hiermit stellen wir Ihnen einige Tipps und Tricks für das optimale Bedrucken von Trauerpapieren zur Verfügung. Wir hoffen, Ihnen hiermit die eine oder andere Hilfestellung bieten zu können. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen (speziell Ihre Erfahrung bei bestimmten Druckermodellen) entgegen, damit dieser Service Ihnen und Ihren Kollegen stets aktuell Nutzen bietet.

 

Kleiner Ratgeber beim Druckerkauf

Laserdrucker werden beim Trauerdruck durch die hohe Grammatur (bis ca. 200 g/m²) der verwendeten Papiere größeren Belastungen ausgesetzt als beim normalen Schriftverkehr. Eine Herstellerfreigabe bis mindestens 200 g/m² Papiergewicht ist deshalb dringend zu empfehlen, da ansonsten die Freude am neuen Gerät durch vorzeitigen Verschleiß schnell beendet sein kann. Ferner sollte der Drucker einen möglichst geraden Papierdurchlauf ermöglichen, damit die hochwertigen Trauerpapiere entsprechend wenig gebogen werden. Eine einstellbare Fixierungstemperatur bietet dem Anwender den wichtigen Vorteil, die Einbrenntemperatur des Toners auf das entsprechende Papier einzustellen. So benötigen z.B. Danksagungskarten (Karton) eine hohe Einbrenntiefe während gestrichene (glänzende) Sterbebilder bei zu hoher Hitze Blasen werfen können. Wichtiger Aspekt beim Druckerkauf ist auch der entsprechende Service bei Reparaturen. Wir empfehlen beim Kauf eines Druckers direkt eine Garantieverlängerung abzuschließen, so dass im Schadensfall keine zusätzlichen Kosten für evtl. notwendiges Fachpersonal entstehen können.

Der von uns aktuell favorisierte Farblaserdrucker, Ricoh SP C430DN bzw. SP C440 DN, liegt zwar mit knapp 1000 € in der Anschaffung für einen A4-Laserdrucker relativ hoch, glänzt dafür aber mit sensationell niedrigen Unterhaltungskosten (ca. 4 Cent pro Farbseite). Vor allem aber gibt der Hersteller bei diesem sehr robusten Drucker Kartonqualitäten bis zu 256 g/m² frei und tatsächlich gehören auch in der Praxis die lästigen Papierstaus beim Trauerdruck nun endlich der Vergangenheit an. Selbst dicke Papiere werden unproblematisch – auch in großen Mengen – aus der Schublade gezogen. Ferner ist die Bildqualität im Farb- und Graustufenbereich für diese Preisklasse sehr gut und vor allem auch sehr konstant. Zudem gibt es auch bei glatten Papieren keinen unschönen Graufilm und die von anderen Geräten gewohnte Streifenbildung gehört mit diesem Modell ebenfalls der Vergangenheit an.

Als Alternative zum Ricoh SP C430DN bzw. SP C440 DN bieten der Ricoh Aficio IM C3000A und der kleinere Bruder Ricoh Aficio IM C2000 eine gute Möglichkeit den Trauer- und Bürodruck zu verbinden. Sie können zusätzlich Banner in 320 mm x 1.260 mm drucken – alles mit einem Gerät.
Tintenstrahldruckern sind in der Regel nicht wasserfest. Die Druckgeschwindigkeit ist bei den meisten Modellen zu gering um größere Aufträge termingerecht abzuwickeln. Gute Druckergebnisse werden nur auf teuren und für den Trauerdruck nicht geeigneten Spezialpapier erzielt. Zusätzlich machen hohe Unterhaltungskosten (durch die Verwendung relativ kleiner Tintenpatronen) den Einsatz dieser Technik bei hohen Druckvolumen aus unserer Sicht uninteressant.

 

Optimale Deckung und Haftung des Toners

Je nach Papierbeschaffenheit (Papiergewicht und Oberfläche) können bei einigen Trauerpapieren kleine helle bzw. weiße Flecken im Schriftbild erscheinen. Der Toner deckt an diesen Stellen also nicht ab. Um hier Abhilfe zu schaffen, stellen viele Anwender fälschlicherweise die Deckung des Toners auf die dunkelste Stufe. Leider wird durch diese Einstellung das Problem der Deckung nicht gelöst sondern nur der Tonerverbrauch, die Verschmutzung des Druckers und der Abrieb (Abfärbung des Toners) auf dem Papier verstärkt. Um eine optimale Deckung mit wenig Abrieb zu erreichen ist es nach unseren Erfahrungen nötig, die Deckung des Toners auf NORMAL (HELL) zu belassen und nur die Papiersorte am Drucker und damit die Temperatur der Fixierstation zu verändern.

 

Bedrucken von Doppeltlangkarten (geöffneten Briefen)

Doppeltlangkarten (und auch geöffnete Briefe) sind in der Regel länger als DIN A4. Da die Drucker für den normalen Schriftverkehr/Trauerdruck auf Seitengröße DIN A4 eingestellt sind und zum größten Teil nicht automatisch umschalten, erfolgt entweder der Ausdruck nicht über das komplette Papier oder das Papier wird im Drucker nicht entsprechend genug weiter transportiert und verursacht somit einen Papierstau.
Um o.g. Überformate problemlos bedrucken zu können, ist es erforderlich, sowohl den Druckertreiber im Rechner (über Drucken und Eigenschaften – Papiergröße) als auch den Drucker selbst auf das originale Papierformat oder alternativ auf LEGAL zu stellen.

 

Sterbebilder bleiben im Drucker liegen

Sollte direkt das erste Sterbebild im Druckwerk liegen bleiben und nicht ausgeworfen werden, so liegen die Transportwalzen des Druckwerkes zu weit auseinander, so dass die relativ kleinen Sterbebilder nicht weiter transportiert werden können. Abhilfe schaffen hier nur Mehrfachnutzen bzw. Sterbebilder mit speziellen Laser-Hilfsrand. Fast alle neueren Laserdrucker können erst Papiergrößen ab ca. 12-14,8 cm Länge verarbeiten, so dass Einfachbilder-Einzelnutzen (7 x 11 cm) nicht verarbeitet werden können.
Speziell beim Lexmark Optra R/L/R+/Rt+ kommt es häufig vor, dass die ersten drei Sterbebilder einwandfrei gezogen werden und dann erst ein Papierstau erfolgt. Ursache hierfür ist der zu schnelle Einzug aus der Universalzufuhr. Sollte das Problem auch bei 1200 dpi Auflösung (Geschwindigkeit ist dann geringer) immer noch auftreten, können wir die Universalzufuhr Ihres Druckers für einen optimalen Einzug entsprechend modifizieren.

 

Blasenbildung bei Sterbebildern

Gestrichene (glänzende) Sterbebilder können beim Bedrucken mit dem Laserdruck (speziell bei S/W Druckern) aufgrund der hohen Temperatur der Fixierstation Blasen an der Oberfläche werfen. Abhilfe schafft hier die Reduzierung der Einbrenntemperatur über die Veränderung der Papiersorte im Druckermenü.

 

Briefumschläge drucken

Wir empfehlen Ihnen einen kompakten, schnellen und wirtschaftlichen Drucker für Ihre Briefumschläge zu nehmen, da ist der ECOSYS P2040dn/dw die erste Wahl. Er erledigt die ihm gestellten Aufgaben im Handumdrehen und trotz des hohen Tempos ist er angenehm leise.

Tips und Tricks -Schneidemaschinen

Wir geben Ihnen hier einen Überblick über die verschiedenen Arten von Schneidemaschinen. Beim Trauerdruck werden Schneidemaschinen vor allem für Sterbebilder im Mehrfachnutzen bzw. für das Schneiden von Kaffeekarten benötigt. Wer ganz ohne Schneidemaschine auskommen möchte, kann bei uns Sterbebilder im Einzelnutzen (falls es der Drucker zulässt) sowie bereits vorgeschnittene Kaffeekarten auf einer Trägerfolie verwenden (unter Artikel-Nr. K04 oder K06 bei uns im Shop zu beziehen).

 

Optimale Schnittergebnisse

Unverzichtbar für einen sauberen Schnitt ist ein scharfes Messer. Schneiden Sie deshalb bitte nur Papier und keinerlei andere Materialien wie z.B. Metall. Sollte dennoch das Messer durch längeren Gebrauch stumpf werden, so besteht die Möglichkeit, dieses nachschleifen zu lassen. Bei Schneidemaschinen des Herstellers Ideal bieten wir Ihnen diesen Service auch dann, wenn das Gerät nicht von uns bezogen wurde. Bei Stapelschneidern sollte zusätzlich die Schneidleiste (aus Holz oder Kunststoff) regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgewechselt werden. Kleiner Tipp: Tauschen Sie eine Schneidleiste erst dann aus, wenn alle 4 Seiten (evtl. sogar 8 Seiten) abgenutzt sind.

Wichtig ist es auch, das Papier vor dem Schnitt mit dem richtigen Druck einzupressen, da der zu schneidende Papierstapel ansonsten (vor allem im unteren Bereich) ausweichen kann und die Papiere dann unterschiedlich bzw. sogar schief geschnitten werden.

 

Hebelschneider

Hebelschneider haben eine einseitig fixierte Schnittleiste. Diese wird beim Schneiden auf ein mit der Papierauflage abschließendes und geschliffenes Untermesser gedrückt. Das Papier wird auf diesem Wege abgeschert. Von Billigmodellen raten wir ab, da pro Schnitt nur ca. 5 – 10 Blatt verarbeitet werden können und durch eine unzulängliche Pressvorrichtung der zu schneidende Papierstapel noch verrutschen kann.

 

Stapelschneider

Stapelschneider seien den Anwendern empfohlen, die häufig schneiden müssen. Bei dieser Technik wird ein geschliffenes Obermesser exakt waagerecht von oben in den Papierstapel gedrückt. Es kann hierbei auch beim Schneiden großer Papierstapeln (z.B. 100 Trauerkarten) im Gegensatz zu den Hebelschneidern kein unschöner Versatz entstehen. Ist der Papierstapel durchtrennt, stößt das Obermesser leicht in eine auswechselbare Schneidleiste (aus Holz bzw. Kunststoff) die während des Schneidvorgangs den notwendigen Gegendruck erzeugt. Da das Schneiden auch großer Papiermengen hiermit sehr leicht von der Hand geht, kommt aus unserer Sicht der Einsatz von Modellen mit elektrischen Messerantrieb aufgrund der sehr hohen Kosten kaum in Frage.

 

Rollenschneider

Beim Rollenschneider wird eine winzige Schneidrolle über ein (bzw. max. 3 Papiere) gezogen. Diese sehr günstige Technik (unter 50 €) ist für ein professionelles Arbeiten zu ungenau. Wir raten vom Einsatz solcher Geräte dringend ab.

Tips und Tricks -Papier
Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Papier-Voraussetzungen für ein optimales Trauerdruckergebnis.

 

Oberflächenbeschaffenheit

Optimale Bedruckbarkeit des Papiers und eine hohe Abriebsfestigkeit des Druckbildes sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein Trauerpapier beim Bedrucken mit dem Laserdrucker. Deshalb ist es wichtig von geprägten Oberflächen (z.B. Leinen- oder Hammerschlagstrukturen) Abstand zu nehmen, da bei diesen Papieren keine optimale Haftung des Toners möglich ist.

Aber auch auf dem ersten Blick glatte Papiere können durch kleinere Unebenheiten auf der Oberflächen Probleme erzeugen. Bei diesen Papieren kann zwar der Toner deckend aufgetragen werden, bei Reibungen bzw. Druck auf dem Papier (z.B. verursacht durch die automatischen Sortiermaschinen der Post) färbt der Toner dann auf der gegenüberliegenden Papierseite ab. Dieses sehr unschöne Spiegelbild kann die beste Gestaltung zu Nichte machen und zur Unzufriedenheit des Kunden führen.

Deswegen liefern wir Trauerpapiere mit glatten Oberflächen, bei denen ein Abrieb nicht vorkommen kann.

 

Trockene Lagerung

Beim Laserdruck (speziell bei S/W-Druckern) wird das zu bedruckende Papier über einen sehr kurzen Zeitraum auf bis zu 210 Grad Celsius erhitzt, so dass innerhalb kürzester Zeit die Feuchtigkeit im Papier verdampft.

Deshalb ist es bei diesem Druckverfahren sehr wichtig, die relative Feuchte des Papieres unten zu halten, da das Trauerpapier ansonsten beim Druckvorgang Wellen bzw. gestrichene Sterbebilder sogar Blasen werfen können.

Das Papier wird bei uns in klimatisierten Räumen gelagert und wird mit einer optimalen Feuchtigkeit an Sie versand. Wir empfehlen Ihnen, das Papier in trockenen Räumen bei Zimmertemperatur zwischen zu lagern (keine Kellerräume, Dachböden !!!), damit das Papier keine Feuchtigkeit aus der Umgebung (Luftfeuchtigkeit) ziehen kann. So erzielen Sie ein optimales Druckergebnis.

 

Grammatur

Die Grammatur eines Papiers spielt eine wichtige Rolle für die subjektive Wertwahrnehmung. Da im Trauerbereich seit Jahrzehnten Papiere mit hoher Grammatur verwendet werden, kann ein leichtes und weniger steifes Papier schnell pietätlos wirken.

Wir liefern deshalb keine Trauerkarten unter 200 g/m² und keine Trauerbriefe unter 90 g/m² aus und empfehlen dringend, nicht die Papiere an die Möglichkeiten eines Billig-Druckers anzupassen. Dickere Papiere mit einer Grammatur von 240 g/m² führen wir zwar auch, raten aber aufgrund eines höheren Verschleißes der Belichtungstrommeln/Tonerkartuschen von der Verarbeitung dieser Papiere mit dem Laserdrucker dringend ab.

 

Färbung

Im Trauerbereich stehen auch heute noch gebrochene (gedeckte) Weißtöne für klassische Eleganz. Handgestrichene Trauerpapiere bzw. Papiere mit schwarzem Druck (Kreuz, abgesetzter Rand …) wirken in diesem Farbton wesentlich wärmer und dem Anlass entsprechend passender.

Moderne und zudem farbige Trauermotive kommen je nach Motiv auf hochweißem oder cremeweißen Papier sehr gut zur Geltung. Wir haben uns deshalb bemüht die Farbe des Papiers harmonisch mit dem Druck/Motiv abzustimmen.

Die klassischen und sehr hochwertigen Papiere (wie u.a. Bütten) werden bei uns mit dem Farbton “edel-weiß” bezeichnet, die modernen und kontrastreichen Produkte sind auf “hochweißem” Papier aufgebaut und das “cremeweiße” Papier harmoniert optimal mit unseren stimmungsvollen Motivserien.